Der moderne (ECM) Arbeitsplatz

Veränderte Anforderungen an den Umgang mit Informationen stellen Unternehmen und Verwaltungen vor neue Herausforderungen. Der Anteil der sogenannten Wissensarbeiter – also Arbeitskräfte, die Informationen, Ideen und Fachwissen verarbeiten und teilen – nimmt stetig zu. Hinzu kommt, dass viele dieser Wissensarbeiter inzwischen auch immer mehr Arbeitszeit außerhalb des Büros verbringen. Bei dem modernen Arbeitsplatz spielt heutzutage die IT-gestützte Zusammenarbeit innerhalb der Teams – auch Kollaboration genannt – eine entscheidende Rolle.

Die Bedeutung von Enterprise Content Management (ECM) für den modernen Arbeitsplatz

Per Definition umfasst Enterprise Content Management Methoden, Techniken und Werkzeuge zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Inhalten (Content) zur Unterstützung organisatorischer Prozesse im Unternehmen (Klicken Sie hier für weitere Informationen). Dazu gehören bisher die folgenden klassischen Anwendungsfelder:

  • digitale (revisionssichere) Archivierung
  • Dokumenten-Management (DMS)
  • Workflow / Business Process Management (BPM)
  • Web Content Management / Portale (WCM / CMS)
  • Kollaboration

Die Anforderungen an den  modernen Arbeitsplatz, sind heute vorrangig  die  Unterstützung bei der Zusammenarbeit in Teams und den Austausch von Informationen (Content und Dokumente) mit externen Partnern und Kunden. Die beteiligten Personen müssen sich dabei nicht alle zwingend in ein und demselben Büro treffen oder mühsam zusammentelefonieren – moderne Lösungen schaffen mittlerweile Abhilfe und ermöglichen es, dass sich Teams unabhängig von Raum und Zeit austauschen können.

Kollaboration als integrierte ECM-Disziplin

Schaut man sich die sich den ECM-Markt mit den aktuellen Definitionen der Verbände (AIIM, VOI, BITKOM) an, stellt man fest, dass Kollaboration zwar überall als ECM-Komponente betrachtet wird, allerdings bezieht sich das häufig noch auf:  für die Zusammenarbeit unterstützenden Groupware-Systeme, wie solche auch schon seit Langem eingesetzt werden. So ist nicht verwunderlich, dass viele ECM-Kollaboration-Lösungen „nur“ Anbindungen an vorhandene Systeme (wie z.B. Outlook/Exchange, SharePoint oder Lotus Notes/Quickr) sind und als Produktausprägungen oder Module anpasst bzw. entwickelt sind.

ECM-Konzepte, die eine moderne Kollaboration mit Systemeigenschaften wie:

  • Kommunikation / Unified-Communications (UC)
  • Kooperation und Kommunikation
  • Soziale Software / Social Business

unterstützen, sind vergleichsweise selten zu finden. Um den veränderten Anforderungen der neuen Generation von Wissensarbeitern gerecht zu werden, sollte der moderne ECM-Arbeitsplatz die klassischen ECM-Funktionen mit den aktuellen Möglichkeiten zeitgemäßer Kollaboration verbinden.

De facto geht es bei modernen Dokumenten- und Enterprise Content Services „moDECS“ um:
Mobile Lösungen zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Archivierung und Bereitstellung von Informationen (Content und Dokumente) zur Unterstützung der Zusammenarbeit und organisatorischer Prozesse, die mit smarten Applikationen agil in bestehenden Umgebungen integriert sind.

„moDECS“ | mobil. smart. agil

Der moderne ECM-Arbeitsplatz stellt also weniger die „Methoden, Techniken und Werkzeuge“ als vielmehr „mobile Lösungen, die sich nahtlos integrieren lassen und einfach – auch für die Zusammenarbeit in Teams – anzuwenden sind“ in den Fokus.

Unterhemen, sollten „moDECS“ als Konzept bzw. Strategie zur Anpassung der Dokumenten-Management bzw. Enterprise-Content-Management Systeme verstehen, um den Anforderungen der Wissensarbeiter auch in Zukunft gerecht zu werden.

Mit diesem, modernen Konzept wird einerseits die Voraussetzung geschaffen, der stetig steigenden Informationsflut Herr zu werden, anderseits können sich Unternehmen damit (noch) vom Wettbewerb abgrenzen und attraktiver für Partner, Kunden und Mitarbeiter werden.

2 Gedanken zu „Der moderne (ECM) Arbeitsplatz“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *